Locwork.de
Image default
Haus kaufen (Wohnung kaufen)

Nasenschilder für Makler: So fällt Ihre Immobilienwerbung sofort ins Auge

Ein kurzer Blick auf die Hausfassade, und schon ist die Gelegenheit vorbei: Wer an einer Immobilie vorbeigeht, nimmt ein gewöhnliches Verkaufsschild nicht immer wahr. Besonders in belebten Straßen verschwinden flach angebrachte Schilder schnell aus dem Blickfeld. Dabei kommt es gerade bei der Immobilienvermarktung darauf an, zur richtigen Zeit Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Hier bieten Nasenschilder einen entscheidenden Vorteil. Durch ihre charakteristische V-Form ragen sie von Fenstern oder Fassaden ab und sind bereits beim Annähern gut zu erkennen. Für Immobilienmakler, die ihre Objekte direkt vor Ort bewerben möchten, ist das eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Möglichkeit, Interessenten auf ein Angebot aufmerksam zu machen.

Was macht Nasenschilder so besonders?

Der größte Unterschied zu einem herkömmlichen Immobilienschild liegt in der Konstruktion. Während ein Flachschild parallel zur Hauswand angebracht wird, stehen die beiden Werbeflächen eines Nasenschilds schräg von der Fassade oder Fensterscheibe ab.

So entsteht die typische V-Form, der diese Werbemittel ihren Namen verdanken. In der Immobilienbranche sind sie auch als Faltschilder oder Maklernasen bekannt.

Der Vorteil zeigt sich vor allem beim Vorbeigehen: Passanten können die Werbebotschaft aus beiden Laufrichtungen wahrnehmen, ohne direkt vor dem Gebäude stehen bleiben zu müssen.

Das macht einen Unterschied, insbesondere wenn eine Immobilie an einer stark frequentierten Straße liegt. Dort haben Menschen oft nur wenige Sekunden Zeit, um auf ein Angebot aufmerksam zu werden. Ein gut platziertes Nasenschild nutzt genau diesen kurzen Moment.

Wann lohnt sich der Einsatz eines Nasenschilds?

Stellen Sie sich eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus vor. Sie liegt direkt an einer belebten Straße, verfügt aber weder über einen Vorgarten noch über einen geeigneten Zaun. Ein klassisches Verkaufsschild lässt sich hier nur schwer so anbringen, dass es von vorbeilaufenden Fußgängern rechtzeitig gesehen wird.

Ein V-förmiges Nasenschild am Fenster kann dieses Problem lösen. Es ragt in den Sichtbereich der Passanten und macht bereits aus einiger Entfernung auf die Immobilie aufmerksam.

Auch bei Ladenlokalen, Büroflächen und anderen Gewerbeimmobilien mit straßenseitigen Fensterfronten kann diese Form der Außenwerbung sinnvoll sein.

Ob ein Nasenschild tatsächlich die richtige Wahl ist, hängt allerdings von den Gegebenheiten vor Ort ab. Liegt das Gebäude weit von der Straße entfernt oder ist das Fenster durch Bäume verdeckt, bietet sich unter Umständen ein größeres Flachschild an.

Entscheidend ist, aus welcher Richtung potenzielle Interessenten kommen und wie gut sie die Werbefläche sehen können.

Nasenschilder bedrucken: Was gehört auf das Schild?

Eine gute Gestaltung braucht keine langen Texte. Im Gegenteil: Je schneller die Botschaft erfasst wird, desto besser.

Wer an einem Gebäude vorbeigeht, möchte auf einen Blick erkennen, was angeboten wird und an wen er sich bei Interesse wenden kann. Deshalb sollten sich Immobilienmakler bei der Gestaltung auf wenige, klar erkennbare Informationen konzentrieren.

Eine große Aufschrift wie „ZU VERKAUFEN“ oder „ZU VERMIETEN“ macht sofort deutlich, worum es geht. Dazu kommen das Firmenlogo und eine gut lesbare Telefonnummer oder Internetadresse.

Zusätzliche Angaben zur Immobilie sind nur dann sinnvoll, wenn das Format ausreichend Platz bietet. Ein mit Informationen überladenes Schild wirkt schnell unübersichtlich und ist aus größerer Entfernung schwer zu lesen.

Auch die Farbwahl spielt eine Rolle. Ein deutlicher Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift verbessert die Lesbarkeit, während die Unternehmensfarben für einen einheitlichen Markenauftritt sorgen.

Ein einfacher Praxistest hilft bei der Gestaltung: Verkleinern Sie den Entwurf auf Ihrem Bildschirm. Ist die Hauptbotschaft weiterhin sofort zu erkennen? Wenn nicht, lohnt es sich, die Gestaltung noch einmal zu vereinfachen.

Welches Format eignet sich für Ihre Immobilie?

Nicht jedes Fenster und nicht jede Fassade bietet gleich viel Platz. Deshalb sind Nasenschilder in verschiedenen Formaten erhältlich.

An einer schmalen Fensterfläche kann ein Hochformat die richtige Wahl sein. Steht mehr Platz zur Verfügung, bietet ein breiteres Schild zusätzliche Gestaltungsfreiheit.

Wichtiger als die reine Größe ist jedoch das Verhältnis zwischen Format, Betrachtungsabstand und Informationsmenge.

Ein Schild, das hauptsächlich von Fußgängern aus wenigen Metern Entfernung gesehen wird, stellt andere Anforderungen an die Gestaltung als eines, das auch von der gegenüberliegenden Straßenseite gut lesbar sein soll.

Bevor Sie sich für ein Format entscheiden, sollten Sie deshalb die verfügbare Fläche ausmessen und die geplante Position aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachten.

So lässt sich frühzeitig erkennen, welche Größe zur Immobilie und zur gewünschten Werbewirkung passt.

Leicht, stabil und praktisch: Das richtige Material

Klassische V-förmige Nasenschilder werden häufig aus Polypropylen-Stegplatten gefertigt. Die innere Hohlkammerstruktur sorgt für ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig ausreichender Stabilität für die vorgesehene Anwendung.

Das ist im Makleralltag besonders praktisch. Die Schilder lassen sich gut transportieren und bei geeigneter Konstruktion ohne großen Aufwand montieren.

Bei der Auswahl sollten Sie nicht nur auf die Materialstärke achten. Auch die geplante Einsatzdauer und die Bedingungen am jeweiligen Standort spielen eine Rolle. Ein Schild, das über mehrere Monate im Außenbereich angebracht bleibt, muss anderen Anforderungen genügen als eine kurzfristig eingesetzte Werbefläche.

Wer verschiedene Immobilien regelmäßig mit demselben Werbemittel bewerben möchte, sollte zudem prüfen, ob sich das gewählte Modell für eine mehrfache Verwendung eignet.

Nasenschilder richtig befestigen: Darauf kommt es an

Damit ein Nasenschild seine Wirkung entfalten kann, muss es sicher befestigt und gut sichtbar positioniert sein.

Je nach Ausführung kommen dafür beispielsweise doppelseitiges Klebeband oder spezielle Saugnäpfe infrage. Welche Variante geeignet ist, hängt sowohl vom Schild als auch vom Untergrund ab.

Klebeband kann sich für die Befestigung auf geeigneten glatten Oberflächen anbieten. Saugnäpfe sind vor allem dann interessant, wenn das Schild später wieder entfernt und an einem anderen Objekt eingesetzt werden soll.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Befestigung für das Gewicht des Schildes und die Bedingungen am Einsatzort ausgelegt ist.

Bei der Montage im Außenbereich müssen mögliche Windbelastungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten vor der Anbringung erforderliche Zustimmungen und gegebenenfalls geltende örtliche Vorschriften geprüft werden.

Der Standort entscheidet über die Wirkung

Eine freie Fensterfläche ist nicht automatisch der beste Platz für ein Nasenschild. Entscheidend ist, wie gut die Werbung aus den üblichen Laufrichtungen wahrgenommen wird.

Ein kurzer Spaziergang entlang des Gebäudes kann bei der Auswahl des Standorts helfen. Betrachten Sie die vorgesehene Position zunächst aus der einen, anschließend aus der anderen Richtung.

Ist die Werbebotschaft früh genug sichtbar? Bleiben Logo und Kontaktdaten auch aus einiger Entfernung lesbar? Oder versperren parkende Fahrzeuge, Bäume oder andere Hindernisse den Blick?

Besonders an belebten Straßen empfiehlt es sich, die Werbung auf Augenhöhe beziehungsweise im gut sichtbaren Bereich der Fassade zu platzieren, sofern sich das Schild dort sicher anbringen lässt.

Achten Sie dabei darauf, dass das Schild keine Fußgänger oder anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Vom ersten Blick zum Online-Exposé

Ein Nasenschild soll vor allem Interesse wecken. Ausführliche Angaben zur Immobilie lassen sich dagegen auf einer Website oder in einem Online-Exposé wesentlich besser präsentieren.

Beide Werbeformen können sich hervorragend ergänzen.

Wer beispielsweise eine gut erkennbare Internetadresse oder einen QR-Code auf dem Schild platziert, ermöglicht Interessenten einen direkten Zugang zu weiteren Informationen. Dort können sie Fotos ansehen, sich über die Ausstattung informieren oder einen Besichtigungstermin anfragen.

Ein QR-Code sollte allerdings groß genug sein, um aus einem geeigneten Abstand gescannt werden zu können. Er ergänzt die eigentliche Werbebotschaft, ersetzt sie aber nicht.

So entsteht eine Verbindung zwischen klassischer Immobilienwerbung und digitaler Vermarktung, ohne das Schild mit zusätzlichen Informationen zu überladen.

Fazit: Mehr Aufmerksamkeit aus jeder Blickrichtung

Ob Eigentumswohnung, Ladenlokal oder Bürofläche: Nasenschilder eignen sich besonders für Immobilien, die von einer gut frequentierten Straße aus sichtbar sind. Ihre V-förmige Konstruktion ermöglicht es, Passanten aus verschiedenen Richtungen auf ein Angebot aufmerksam zu machen.

Damit das gelingt, müssen Gestaltung und Standort aufeinander abgestimmt sein. Eine prägnante Botschaft, gut lesbare Kontaktdaten und eine sichere Befestigung sind dabei wesentlich wichtiger als möglichst viele Informationen.

Richtig eingesetzt, machen Nasenschilder Immobilienangebote schon beim Vorbeigehen sichtbar und unterstützen gleichzeitig einen professionellen, einheitlichen Auftritt des Maklerunternehmens.

https://www.maklerschilderonline.de/