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Fahrplanwechsel ist von Inbetriebnahme des Ceneri-Tunnels geprägt

Personen- und Güterzüge verkehren mit dem neuen Fahrplanwechsel im Tessin planmäßig durch den Ceneri-Basistunnel. Eine effiziente und ökologische Verbindung zwischen Nord und Süd, sowie eine Flachbahn durch die Alpen, den Gotthard und den Ceneri – Basistunnel wurde geschaffen.

Das Wichtigste nun in Kürze

  • Neue Fahrpläne und Ceneri-Basistunnel
  • Schnellere Verbindung nach Mailand und München gewährleistet
  • Eppenbergtunnel
  • Fernverkehr

Eine schneller und häufigere Verbindung nach Mailand und Deutschland wird dank Ceneri-Tunnel und Eppenbergtunnel, sowie der Erneuerung des Fahrplans gewährleistet. Durch den Tunnelbau kann nun die Strecke von Zürich nach Lugano in kürzerer Zeit bewerkstelligt werden. Seit 4. September 2020 wurden immer wieder Probefahrten gemäß des Bundesamtes für Verkehr durchgeführt, hierbei erreichte man eine Zahl von 5800 kommerzielle Personen- und Güterzüge die den Tunnel in diesem Zeitraum passierten. Es wurde mehr Kapazität für Güterzuge geschaffen.

Das im September vollendete Bauwerk bringt schnellere Nord-Süd-Verbindungen. Der Ceneri-Basistunnel ist 15,4 km lang und verläuft zwischen Camorino im Norden und Vezia im Süden. Durch den Bau des Tunnels verkürzen sich das Sopraceneri (Nordtessin) und das Sottoceneri (Südtessin)und werden somit schneller erreicht. Tessin kann nun von den meisten Regionen der Deutschschweiz 20. min schneller erreicht werden.

 

Schnellere Verbindung nach Mailand und München gewährleistet

Nach 5. Jahren wird nun auch der neue Eppenbergtunnel, welcher 3,1 km lang ist, in Betrieb genommen. Der Eppenbergtunnerl liegt auf der Strecke Olten-Aarau und gilt dort als Herzstück. Zusätzlich zum Tunnelbau wurden auch die Gleise von zwei Spuren auf vier Spuren erweitert und somit die Kapazität erhöht. Die SBB ist die staatliche Eisenbahngesellschaft der Schweiz, ihr Hauptsitz liegt in Bern.

Durch die Veränderung des Fahrplan verkehren nun zweimal so viele Züge zwischen Deutschland und Schweiz. 2021 verkürzt sich die Fahrzeit um 45 min, die Strecke Zürich-München kann dann mit dem Zug „Typ Astro“ in 4. Stunden erreicht werden.

 

Fernverkehr

Es gibt nicht nur Erneuerungen im Nah- und Fernverkehr, sondern auch die Fahrpläne werden min. genau angepasst. Die SOB – Südostbahn entscheidet sich erstmals dazu, in den Fernverkehr einzusteigen. Die Bergstrecke von Gotthard wird anstatt der SBB nun von der SOB befahren. Stündlich fährt die SOB von Basel nach Zürich über den Gotthard nach Bellinzona .

2019 hatte sich die BLS dazu entschieden wieder in den Fernverkehr einzusteigen und übernimmt als Regioexpress Bern – Biel als Fernstrecke.Die Routen Olten-Bern über Burgdorf und Bern-Neuenburg-La-Chaux-de-Fonds, welche sich im Mittelland befinden werden von der BLS anstatt der SBB befahren.

Im Namen der staatliche Eisenbahngesellschaft der Schweiz wünscht Ihnen das gesamte Team eine gute Reise.