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Sicherheitshammer im Wohnmobil und Wohnwagen richtig einplanen

Wer mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen verreist, plant Stellplätze, Routen und Vorräte oft bis ins Detail. Die Notfallausrüstung gerät dabei leicht in den Hintergrund, obwohl ein Reisemobil besondere Anforderungen stellt. Der Wohnbereich hat meist nur eine Aufbautür, und die Fenster bestehen dort häufig aus Kunststoff statt aus Glas. Ein Sicherheitshammer ist für diese Acrylfenster nicht gedacht, denn sie lassen sich in der Regel von innen aufklappen oder als Notausstieg öffnen. Im Fahrerhaus sieht es anders aus. Dort sitzen Fahrer und Beifahrer hinter klassischen Seitenscheiben aus Einscheibensicherheitsglas, ähnlich wie in einem Pkw. Gerät das Fahrzeug nach einem Unfall ins Wasser oder blockiert die Fahrertür, bietet ein Sicherheitshammer im Cockpit einen direkten Weg nach draußen. Deshalb lohnt es sich, Fahrerhaus und Wohnbereich bei der Ausstattung getrennt zu betrachten.

Notfallhammer, Halterung und Fluchtwege im Reisemobil

Im Fahrerhaus gehört der Notfallhammer an eine Stelle, die Sie auch angeschnallt mit einer Hand erreichen, etwa seitlich am Fahrersitz oder an der Mittelkonsole. Ein robuster Sicherheitshammer mit integrierter Gurtschneide deckt dabei beide Aufgaben ab, die nach einem Unfall entscheidend sein können. Im Wohnbereich ist ein zweites Werkzeug sinnvoll, wenn Mitreisende während der Fahrt auf den zugelassenen Sitzplätzen hinten mitfahren. Ein Notfallhammer an der Sitzgruppe hilft dort beim Durchtrennen blockierter Gurte, auch wenn die Fenster anders geöffnet werden. Machen Sie sich vor der ersten Tour mit den Notausstiegen vertraut und zeigen Sie allen Mitreisenden, wie die Fenster entriegelt werden. Anbieter wie Lifehammer Products führen Modelle mit fester Halterung, die auch auf holprigen Pisten und bei langen Etappen an ihrem Platz bleiben. Kontrollieren Sie die Befestigung vor jeder größeren Reise, denn Vibrationen lockern Schrauben und Klemmen mit der Zeit.

Starten Sie gut ausgerüstet in die nächste Reise

Nehmen Sie die Notfallausrüstung bei der nächsten Reisevorbereitung mit auf Ihre Checkliste. Ein Notfallhammer braucht kaum Platz im Fahrerhaus und gibt Ihnen auf langen Strecken ein gutes Gefühl. Auf Reisen fahren Sie oft über unbekannte Straßen, Brücken und Uferwege, die Sie nicht aus dem Alltag kennen. Wer vorbereitet ist, reagiert im Ernstfall ruhiger und verliert keine Zeit mit Suchen. Planen Sie zehn Minuten ein, um Halterung, Gurtschneide und Notausstiege gemeinsam mit Ihren Mitreisenden durchzugehen. Danach können Sie sich ganz auf Stellplätze, Landschaften und Erlebnisse konzentrieren.